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Mikojan-Gurewitsch MiG-29
Geschrieben am: 24.10.2010 - 14:29 von admin
Die Mikojan-Gurewitsch MiG-29 (NATO-Codename: „Fulcrum“) ist ein russisches, in der Sowjetunion entwickeltes Jagdflugzeug.

Historische Entwicklung

1972 wurden in der UdSSR erste Überlegungen über eigene Flugzeugmodelle angestellt, die den westlichen F-15 und F-16 ebenbürtig sein sollten. 
Im Laufe dieses Prozesses wurden die Entwürfe von Suchoi und MiG für die Prototypenphase ausgewählt. Die MiG-29 
wurde dabei als Flugzeug für die Frontstreitkräfte geplant, das unter Feldbedingungen auf unbefestigten Startplätzen einsatzfähig sein sollte. 
Es hatte die Aufgabe, die Streitkräfte direkt zu unterstützen. Dies schloss auch die direkte Verteidigung von Flugplätzen oder Städten ein. Ferner wurde 
die Bekämpfung von Marschflugkörpern zumindest vorgesehen.

Am 6. Oktober 1977 flog der erste Prototyp der MiG-29; am Steuerknüppel saß MiG-Cheftestpilot Alexander Fedotow.

Bald folgten weitere Prototypen und erfolgreiche Tests. 
Dennoch traten einige Probleme auf, die Änderungen notwendig machten. Zum einen musste das Bugfahrwerk nach hinten verlegt werden, da die Tests ergaben, dass 
bei Start oder Landung aufgewirbelte Fremdkörper die Schutztore der Lufteinläufe durchschlagen und die Triebwerke zerstören konnten. Weiterhin wurden 
unterhalb der Seitenleitwerke kleine Stabilisierungsflossen installiert, um Richtungsstabilität und Trudelverhalten zu verbessern. Nach der Optimierung der Seitenruder 
konnte ab 1984 auf diese Flossen wieder verzichtet werden. Eine letzte Änderung betraf die Bewaffnung. Die GScha-30-Doppelrohrkanone wurde gegen 
die einläufige GScha-301 ersetzt, was eine Masseeinsparung von 50 Prozent ergab. Insgesamt flogen alle 14 Prototypen über 2500 Stunden, wobei 
zwei Maschinen durch Triebwerksausfälle verloren gingen.